Gemeindebrief

Gemeindebrief

Aktuelle Informationen!


Täglich um 12 Uhr: Glocken laden zum Gebet!

Wir laden alle ein: Von unseren jeweiligen Aufenthaltsorten sind wir während

des 12 Uhr–Läutens gemeinsam im Gebet. Für alle Menschen in Angst und Sorge; für die, die in Quarantäne leben, für die im Gesundheitsdienst Tätigen, die vor großen Herausforderungen stehen,  – und für die Sterbenden.

Offene Kirchen: Für das individuelle Gebet geöffnet!

Die Kirche in Schönstadt ist geöffnet für das individuelle Gebet Einzelner zu folgenden Zeiten: Sonntag, 29.03. 18-19 Uhr. Palmsonntag 05.04. 11-12 Uhr; Karfreitag 15-16 Uhr; Ostersonntag 11-12 Uhr und an allen weiteren Sonntagen bis auf weiteres jeweils um 11 Uhr – immer für eine Stunde.

Reddehausen: Die Kirche wird jeden Sonntag von 18-19 Uhr zum individuellen Gebet geöffnet sein

Schwarzenborn: Die Kirche ist an den Wochenenden an beiden Tagen jeweils von 9-17 Uhr geöffnet zum individuellen Gebet.

Bitte beachten Sie für Ihren Besuch die geltenden Abstands- und Hygienregeln!

An Karfreitag und an Ostern werden an der Kirche Umschläge mit geistlichen Impulsen an der Tür hängen, die gerne bei einem Spaziergang von dort mit nach Hause genommen werden können für die Gestaltung häuslicher Gottesdienste!

Einkaufsservice für ältere Mitmenschen und Menschen aus einer Risikogruppe

Bitte melden Sie sich im Pfarramt (06427.8062), wenn Sie beim Einkaufen Hilfe benötigen oder sich nicht mehr gern in die Öffentlichkeit begeben.

Und bitte melden Sie sich auch, wenn Sie sich bei uns als Helfer/in registrieren lassen wollen!

Seelsorge

Melden Sie sich gerne bei Pfr. Fröhlich (06427.8062), wenn Sie ein persönliches Gespräch wünschen! Sollten Sie zur Risikogruppe der Älteren gehören, können wir auch gerne miteinander telefonieren.

Geburtstagsbesuche bei Älteren

… können aus Rücksicht auf die Seniorinnen und Senioren momentan nicht in Form von Hausbesuchen durchgeführt werden. Wir rufen Sie aber nach Möglichkeit an Ihrem Geburtstag an und werfen einen kleinen schriftlichen Gruß in ihren Briefkasten!

 

 

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 

jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, sind die beiden furchtbaren Attentate in unserer Nachbarschaft, sind die Geschehnisse von Hanau und Volkmarsen zeitlich und emotional noch bedrückend nah. Und in beiden Fällen scheint sich, bei unterschiedlicher Motivation der beiden Taten, doch die These vom geistig gestörten Einzeltäter durchzusetzen in der öffentlichen Meinung. Beide Anschläge auf das Leben vieler unschuldiger Menschen sind derart monströs und brutal, dass wir es uns wohl auch kaum anders vorstellen können, als das die beiden Täter psychisch in hohem Maße „abnorm“ sein müssten, um solch nihilistisch anmutende Taten zu begehen. Wie kann ein Mensch aus purem Hass heraus, offenbar bewusst, in eine Gruppe von Kindern fahren, die zum Fasching verkleidet am Straßenrand stehen oder sogar gleich zweimal auf friedlich in einer Bar sitzende Menschen schießen? Solche Motivlagen verstören uns zutiefst, weil wir sie, anders als etwa bei Raubüberfällen oder Eifersuchtsdelikten oder dergleichen, auf nichts zwar Verbrecherisches, aber doch irgendwie noch verständliches, entfernt Nachvollziehbares mehr zurückführen können.

 

Die These vom psychisch gestörten Einzeltäter hat da natürlich, sagen wir es offen, auch etwas Entlastendes. So können wir uns sagen: „Ok, das war halt ein irrer, komplett durchgeknallter Mensch – nicht zu verstehen, kommt aber halt vor.“ So mag man sich darüber beruhigen.

 

Gleichwohl spüren wir aber, dass Alles, was geschieht, letztlich aus dem ganzen Gefüge unseres Seins miteinander, unserer Art zu leben und zu denken heraus, entsteht – auch in seinen dunkelsten und dämonischsten Abarten und Aspekten. Der Täter habe sich „im Internet radikalisiert“ heißt es z.B. gern in solchen und ähnlichen Fällen. Wo früher in der Kneipe ums Eck oder der Wirtschaft im Dorf die Menschen (nun ja, meist die Männer) sich trafen und nicht selten auch politisch diskutierten, da sitzt heute jeder vorm Bildschirm, liest oder diskutiert in Foren, die nicht selten bloß die eigene Denkungsart widerspiegeln und sich darum gegenseitig verstärken und intensiv bestätigen und so de

sie noch so abstrus – „mitten drin“ im Denken und Fühlen Vieler zu sein.

 

In den digitalen Echokammern hört man darum letztlich immer nur seine eigene Stimme, aber so verstärkt durch die bestätigenden Kommentare, dass man sie für den Nabel der Welt hält.

 

In der Kneipe wurde zwar seinerzeit auch viel Unsinn geredet und rechte Parolen oder Witze über Juden als größtmöglicher Tabubruch waren auch da schon hörbar, aber es gab eben in den allermeisten Fällen immer auch Gegenstimmen. Und die wirkten auf einen, denn man konnte doch nicht umhin, z.B. „dem alten Sozi“ zuzugestehen, dass er eigentlich ein feiner Kerl war, der im Alltag doch immerhin über einen ganz gesunden Menschenverstand verfügte, auch wenn er politisch halt „ein Wirrkopf“ war. Und selbst, wenn man strittig auseinander ging, so hatte man doch die Argumente der Gegenseite gehört – im Zweifel jeden Sonntag beim Frühschoppen – hatte Paroli bekommen und das alles wirkte auf Dauer meist so, dass man die blinden Stellen der eigenen Theorie und Weltanschauung dann doch irgendwann unmerklich in sich einsickern fühlte und sich eingestehen musste. Die berühmte Lufthoheit über den Stammtisch tatsächlich zu erringen war auf Dauer weit schwieriger als heute im Internet Gleichgesinnte zu finden für jede noch so versponnene Weltsicht. Auch dies – gepaart mit den ständigen Erregungszuständen, die der moderne Journalismus im Web und auf allen Kanälen, siehe „Jahrhundertsturm Sabine“ oder auch die aktuelle Coronavirus-Hysterie – uns auferlegen, damit es zu möglichst vielen, geldbringenden Klicks kommt – sind brandstiftende Ursachengründe für die Taten von Hanau, Christchurch, Volkmarsen, Leipzig, etc. Denn auch für „psychisch gestörte Einzeltäter“ gilt: Niemand ist eine Insel, sprich: sie hatten ein Umfeld, in dem eben keiner mehr widersprochen hat, keiner mehr erkannt hat, wie es um sie steht und dass da gerade Sicherungen durchzubrennen drohen. Sie partizipierten an unser aller Lebensstil und die Welt, die wir gemeinsam bewohnen und gestalten und mitprägen, war eben auch die ihre und hat hervorgebracht, was nun zu Tage tritt.

 

Es gilt daher, sich auch selbstkritisch die richtigen Fragen zu stellen und klug miteinander abzuwägen, was dem Wohl unserer Gesellschaft, unserer Demokratie, unserer Freiheit dient, und was sie zutiefst beschädigt und ihrer Fundamente beraubt. Und im Grunde sollten wir das – es täte unserer Demokratie und ihrer Widerständigkeit gegenüber vielen negativen Tendenzen - ausgesprochen gut, hier vor Ort tun, mit analog sich austauschenden Menschen, die wir kennen, anstatt zum hundertsten Mal den ewig gleichen Floskeln der ewig gleichen Eingeladenen bei Anne Will zuzuhören oder höchstens mal auf Facebook etwas zu posten.

 

Man mag es zutiefst bedauern, dass wir uns für solche, dringend nötigen Diskussionen, keine ungezwungenen, geselligen Orte mehr bewahren konnten.

 

Es grüßt sie herzlich, auch im Namen des Redaktionsteams,

 

Ihr

 

Pfr. Michael Fröhlich

 

 

Nächster Tauftermin in Schönstadt

In Schönstadt finden, wie in vielen Kirchengemeinden, die Taufen grundsätzlich im sonntäglichen Gottesdienst statt. Der nächste Taufsonntag in unserer Gemeinde ist am Sonntag, dem 21.06.2020 um 11.00 Uhr.

Wer in Schwarzenborn oder Reddehausen wohnt und dort dann auch sein Kind taufen lassen will, der möge bitte wie bisher frühzeitig mit Pfr. Fröhlich einen sonntäglichen Tauftermin vereinbaren

 

Einladung

zur Feier der Osternacht am 12.04.2020 um 05.30 Uhr in der Martinskirche Schönstadt

enfällt wegen Corona!

...und plötzlich steht einer am Grab und sagt: "Der, den du suchst, ist nicht hier." Vertrieben hat einer die Todesnacht, vor dir liegt neu das Leben im Licht. 

 

Im Anschluss laden wir herzlich ein zum gemeinsamen

Osterfrühstück im Gemeindehaus

 

 

Aktueller Stand der Situation im Kindergarten

Zum geplanten Neubau eines Kindergartens

Nach dem Wunsch der politischen Gemeinde soll der Schönstädter Kindergarten so schnell wie möglich eine U3-Gruppe bekommen (wir berichteten). Zu diesem Zweck gab es im letzten Jahr eine Baubegehung, deren Ergebnis nicht nur die politische, sondern auch die Kirchengemeinde einigermaßen fassungslos machte:
Der vor 26 Jahren gebaute Kindergarten weist so erhebliche Mängel auf, dass es billiger sein wird, ihn neu zu bauen, als mit allen Änderungen, die das Gesetz heute für eine U3- Betreuung vorsieht, zu renovieren . Da zusätzlich die Kinder dann in der Zeit der Renovierung in teuren Mietcontainern betreut werden müssten, wird von der politischen Gemeinde nun ein Neubau an einem anderen Standort überlegt.

Zur Situation der künftigen Schulkindbetreuung

Der Gemeindevorstand hat die bereits ausgesprochene Kündigung der Finanzierung der Schulkindbetreuung zum August 2020 in unserem Kindergarten zurückgenommen. Diese Kündigung hatte seinerzeit in der Elternschaft und auch bei uns als Träger für viel Verunsicherung gesorgt. Im Zuge der Überlegungen zur anstehenden baulichen Veränderung und dann erst möglichen U3 Betreuung hat die politische Gemeinde die Kirche nun gebeten, die Schulkindbetreuung doch noch bis zum Ende des Kindergartenjahres 2021/22 weiterzuführen.

Bis dahin soll dann der neue Kindergarten bezugsfertig sein.

Der Kirchenvorstand hat dieser Verlängerung gerne zugestimmt, so dass die Schulkindbetreuung in unserem Kindergarten bis zum Juli 2022 gesichert ist.

 

Konfirmation in Schönstadt

 

Wir weisen hin auf die Namen der Jugendlichen,
die am


Sonntag, dem 26. April 2020 um 10.00 Uhr

 VERSCHOBEN WEGEN CORONA!

in der Martinskirche Schönstadt konfirmiert werden:

 

Schönstadt:

Lange, Miriam

Am Staubes 12

Matysza, Jasmin

Am Steg 5

Moldenhauer, Laurin Sander

Lilienweg 6

Reinspieß, Xenia

Zum Sportplatz 1

Rohmeyer, Patrick Torsten

Mühlenweg 2

Schmidt, Niels

Teichweg 16

Schneider, Lilly Sophie

Am Berg 27

Schütz, Loreen Katharina

Alte Poststraße 13 A

Turba, Svea-Marie

Holunderweg 11

Weik, Justus

Bergacker 10

Reddehausen:

Emmerich, Lara

Hirtenweg 1

Hartung, Philipp Gabriel

Oberrospher Straße 15

Prisille, Tim

Hohlweg 5 A

Theis, Anna-Lena

Hohlweg 2

Schwarzenborn:

Klaus, Leander Louis

Dorfstraße 11

 

 

Neuer Konfirmandenjahrgang 2020/2021

 

Alle Jugendlichen, die in der Zeit vom:

01. August 2006 bis 31. Juli 2007

geboren sind und Interesse an dem neuen Konfirmandenkurs haben, können sich zusammen mit ihren Eltern bei der

 

Vorbesprechung und Anmeldung

am Mittwoch, dem 18. März 2020 um 18.00 Uhr

im Ev. Gemeindehaus in Schönstadt

 

über die Konfirmandenarbeit in unserer Gemeinde informieren und für den neuen Kurs anmelden!

 

Der neue Kurs beginnt dann am Dienstag, 12. Mai 2020 um 16.00 Uhr.

 

 

Pegasus – ein musikalisches Märchen


Konzert für Blockflöte, Klavier und Texten
Ein Konzert der besonderen Art findet am 19. April 2020 um 17.00 Uhr in der Kirche in Schwarzenborn statt. Die Musik (Blockflöte und Klavier) wird ergänzt durch Texte.
Pegasus – so lautet der Titel des Konzertes – ist ein musikalisches Märchen in 12 „Bildern“ nach der Musik von Hans Jürgen Hufeisen. Erzählt wird die Geschichte des Feuerpferdchens Pegasus, das mit seiner Mutter, der Sonne, im Weltall lebt und sich aufmacht, seine Schwester Erde zu suchen. Dabei durchlebt es Abenteuer und entdeckt Kostbarkeiten und Wunder.
Katharina Jung spielt verschiedene Blockflöten, Martin Kaiser ist am Klavier zu hören und Thomas Wöhl liest das Märchen.
Der Eintritt ist frei, über eine Spende freuen sich die Akteure.

 

Konficamp 2020 in Mücke.

Unsere Konfigruppe war vom 22.01. bis 25.01.2020 beim Konficamp in Mücke – Flensungen. Normal kennt man Gottesdienst ja eher ruhig. Man hört dem Pfarrer bei der Predigt zu und ist eher leise. Wir jedoch haben ganz anderen Gottesdienst erlebt. Es wurde viel mit einer tollen Band gesungen. Wir haben viele neue Lieder kennen gelernt. In diesem Gottesdienst gab es jeden Tag verschiedene Themen wie, Gewollt Geliebt Gefordert. Als Team haben wir viel Spaß gehabt. Wir haben uns immer im Flur getroffen und uns um einen kleinen Tannenbaum versammelt. Dabei haben wir viel gelacht. Es gab auch eine Thomas-Messe. Dort konnte man viele verschiedene Sachen kennenlernen oder testen, wie zum Beispiel beten, einen Brief an sich selber schreiben oder Kreuze basteln.. Wir haben viele neue Eindrücke bekommen. Auch ein schöner Abend war der Casinoabend mit dem Thema schwarz weiß. Dort konnte man Poker oder Roulette spielen Es war schön das man viele verschiedene Spiele ausprobieren konnte .Wir haben viel Spaß gehabt und sind als Gruppe viel stärker zusammen gewachsen. Übrigens, das Konficamp ist auch bei Instagram, dort findet man es unter dem Namen, Konficamp.

Liebe Grüße

Jasmin Matysza und Lara Emmerich

 

 

Liebe Gemeindemitglieder!

Mein Name ist Pia Bauer und ich werde vom 17. Februar bis zum 24. März als Theologiestudierende mein Gemeindepraktikum bei Pfarrer Fröhlich in Ihrer und Eurer Gemeinde machen.

Ich bin 21 Jahre alt und stamme gebürtig aus Oberhausen im Ruhrgebiet. Derzeit studiere ich im 5. Semester Evangelische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Wuppertal-Bethel in Wuppertal.

„Groß geworden“ bin ich in der Kinder-, Jugend- und Konfirmandenarbeit meiner Heimatgemeinde in Oberhausen, durch die ich seit meiner Konfirmandenzeit als Teamerin das Gemeindeleben mitgestaltet habe.

Im Studium bin ich begeisterte Alttestamentlerin und liebe es, in die Gedanken und Gefühle der Menschen, sowie der Hintergründe des Alten Testaments einzutauchen und ihr Verständnis von Glauben und ihrer Beziehung zu Gott zu erfahren.

Damit Sie und ihr mich schon einmal ein bisschen besser kennenlernen könnt, hier ein paar Fakten über mich:

Meine Lieblings-Gottesdienst-Form sind Taizé-Gottesdienste und auf jeden Fall alles, was Stille und viele Kerzen beinhaltet

In meiner Freizeit findet man mich meistens am Stall bei meiner Reitbeteiligung Monty

Ich arbeite in Wuppertal ehrenamtlich in der inklusiven Ferienbetreuung der Kinder- und Jugendfarm Wuppertal e.V.

Ich freue mich schon sehr auf die Zeit mit Ihnen und Euch in der Gemeinde und kennenzulernen, wie Sie und ihr Kirche und Glauben verstehen und leben!

Mit freundlichen Grüßen und Gottes Segen,

 

Pia Bauer

 

Manchmal braucht es auch Mut, etwas aufzugeben—unseren Frauenkreis in Schönstadt gibt es nicht mehr

Aus Altersgründen und mangelndem Nachwuchs war der Kreis zuletzt auf nur noch drei Frauen geschrumpft. Diese trafen sich bislang regelmäßig alle zwei Wochen am Mittwoch Nachmittag zu einer geselligen Stunde im Gemeindehaus.

Bereits die damalige Gemeindeschwester Berta, die seit 1944 in Schönstadt viele Aufgaben in der Krankenpflege und in der Kirchengemeinde innehatte, gründete diesen Kreis. Sie gab damit den Frauen im Dorf eine Möglichkeit, sich zu gemeinsamem Singen, Bibellesen und Erzählen zu treffen.  

Nach Schwester Berta wurde der Kreis von Margarete Ruppersberg sowie Katharina Feußner geleitet. 

Seit 2006 bis Ende letzten Jahres übernahm Else Staffel die Leitung des Frauenkreises. Anfangs trafen sich regelmäßig noch bis zu 10 Frauen. Es wurden Andachten gehalten, gebetet, gesungen und erzählt. Von der gemeinsamen Spendenkasse wurde auch so mancher Ausflug bestritten. Einen Restbetrag dieser Spendenkasse von über 400 Euro haben die Frauen nun dem neuen Kindertreff in Schönstadt unter der Leitung von Frau Huster zukommen lassen. Ein schönes, in die Zukunft weisendes Zeichen, über das sich die Kirchengemeinde sehr freut!



 

Ein Glückwunsch zur Gnadenhochzeit!

 

In Schwarzenborn feiern die Eheleute Martha und Heinrich Schneider am 23. April das Fest der Gnadenhochzeit, sie sind also seit 70 Jahren verheiratet!

 

Die beiden Jubilare, 95 und 96 Jahre alt, sind Schwarzenborns älteste Einwohner und sie nehmen nach wie vor regen Anteil am Geschehen im Dorf. Sobald die Tage wärmer sind, trifft man Schneiders auf der Bank vor der Schmiede und tauscht gerne mal Neuigkeiten mit ihnen aus.

 

Das seltene Fest der Gnadenhochzeit ist ein schöner Anlass, auf die vergangenen 70 Jahre Zusammenleben in Schwarzenborn zurück zu schauen. Schon der Großvater von Martha, geborene Peter, war Schmied und so war es fast selbstverständlich, dass die Schmiede von ihrem Vater übernommen wurde. Ihr Mann Heinrich Schneider, der aus Dreihausen stammt, wurde nach der Lehre eingezogen und kam 1947 nach 2 Jahren russischer Gefangenschaft als Geselle in die Schmiede nach Wolfshausen. Martha half in der elterlichen Landwirtschaft und spielte während des Gottesdiensts die Orgel. Kennengelernt hat sich das Ehepaar bei einer Familienfeier und seit dem Frühjahr 1950 arbeitete Heinrich in der Schmiede seines Schwiegervaters, was er übrigens bis vor kurzem noch getan hat. Getraut wurden Schneiders von Pfarrer Herrmann, der von Betziesdorf aus Schwarzenborn mitbetreute. Die Arbeit des Schmieds betraf nun nicht mehr ausschließlich alles, was mit der Landwirtschaft zusammenhing, sondern erweiterte sich auch auf Sanitär- und Heizungsbau. So gaben Martha und Heinrich die nebenbei geführte Landwirtschaft auf, weil die Arbeit und die beiden zwischenzeitlich geborenen Söhne keine Zeit mehr dazu ließen. 

Nach 27 Jahren in Schwarzenborn gut integriert, war der Schmied bis 1989 zwölf Jahre lang Ortsvorsteher.

Soweit ein kurzer Rückblick auf 70 Ehejahre, deren Jubiläum Schneiders mit ihren Kindern und Enkeln und deren Familien im April dankbar feiern dürfen.

Die Kirchengemeinde Schönstadt und natürlich alle Schwarzenborner gratulieren von ganzem Herzen zum Hochzeitsjubiläum und wünschen Martha und Heinrich Schneider Gottes Segen und weitere glückliche Jahre.

 

Gesucht: Ein neuer räumlicher Mittelpunkt

für unsere Gemeinde

 

Unser Kirchplatz—Ort vieler Feiern und Jubiläumsveranstaltungen in letzter Zeit—ist erheblich in die Jahre gekommen und muss dringend renoviert werden. Ein erster Architektenentwurf mit Pflasterung und auch mit zwei behindertengerechten Eingängen (je einer zur Kirche und zum Gemeindehaus) liegt bereits vor.

Jetzt geht es darum, mit viel Fantasie eine Strategie zur Finanzierung der Baumaßnahme zu entwickeln , sich Aktionen zu überlegen, mögliche Spender anzusprechen, etc.

Für unseren Ausschuss Kirchplatzsanierung suchen wir Menschen aus unserer Gemeinde, die uns bei dieser Aufgabe helfen und unterstützen wollen.

Der Ausschuss trifft sich am 12. Mai 2020 um 18.30 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Schönstadt neben der Kirche. Herzliche Einladung an alle Interessierte!

 

Besondere Geburtstagsjubiläen unserer Gemeindeglieder

Es werden…

10 Jahre:

Schönstadt:          Jolina-Marleen Flak (18.04.), Noomi Schneider (26.05.)

20 Jahre:

Schönstadt: Eva-Maria Knöppel (28.04.), Lisa-Marie Krause (18.05.)

30 Jahre:

Schönstadt: Gesine Hetz (23.03.), Dominik Geßner (23.03.), Ralf
Däuwel (26.04)

Reddehausen: Irina Eberling (12.03.), Carsten-Wolfgang Zander (15.04.)

40 Jahre:

Schönstadt: Christina Beeken (28.03.), Sabina Engel (29.03.)

Reddehausen: Kai Elmshäuser (15.03.)

50 Jahre:

Schönstadt: Ute Wolf (21.05.)

Reddehausen: Matthias Traute (06.05.), Petra Otto (06.05.)

60 Jahre:

Schönstadt: Karin Hoffmann (12.04.), Monika Peuscher (27.04.), Joachim Pinschmidt (28.04.), Wiebke Bauer (16.05.)

Reddehausen: Jörg Kienbaum (08.03.)

70 Jahre:

Schönstadt: Karin Fürstenberg (04.03.), Helmut Schneider (10.03.), Wiegand Lang (13.03.), Hans-Konrad
Helfenbein (27.03.), Heinrich Henkel (12.04.)

Reddehausen: Elke Henkel (29.03.), Margot Emmerich (30.04.), Wilfried Dörbecker (19.05.)

75 Jahre:

Schönstadt:          Barbara Fiebiger (02.05.)

80 Jahre:

Schönstadt:          Ingrid Pinschmidt (25.03.), Margarete Klehm (16.05.), Horst Behmel (22.05.)

85 Jahre:

Schönstadt: Elisabeth Hofmann (19.03.), Heinrich Kurz (20.03.), Burghardt Lang (20.05.), Ingeborg Müller (23.05.)

Reddehausen: Elisabeth Schneider (22.03.)

90 Jahre:

Schwarzenborn: Bernhard Schneider (27.05.)

91 Jahre:

Schönstadt: Walter Krose (09.05.), Margarete Briel (27.05.)

92 Jahre:

Schönstadt: GeorgHeinisch (05.03.)

96 Jahre:

Schwarzenborn: Heinrich Schneider (08.05.)

 

Allen Geburtstagskindern herzliche Glück- und Segenswünsche!

Wer keine Veröffentlichung seiner Geburtsdaten im Gemeindebrief wünscht, möge sich bitte rechtzeitig (mindestens drei Monate vorher) an das Pfarramt in Schönstadt wenden(Tel.: 06427 8062),

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und diese personenbezogenen Daten sperren lassen.

 

Einladung zum Gottesdienst zu Himmelfahrt an der Grillhütte in Reddehausen!

am 21. Mai 2020

Mit unserem Bläserchor und der Vorstellung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden. Im Anschluss an den Familiengottesdienst gibt’s wieder Würstchen und Getränke. Und wer möchte, kann auch in diesem Jahr wieder von Schönstadt aus gemeinsam mit unserem Pfarrer und den Konfis per Fahrrad zur Grillhütte fahren.

 

Treffpunkt: 09.30 Uhr am Evangelischen Gemeindehaus Schönstadt.

 

Aus den Kirchenbüchern...

 

 

 

 

von Dezember 2019 bis Februar 2020

 

Goldene Hochzeit

Lieselotte und Werner Huber, am 20.12.2019 in Schönstadt

Marliesel und Heinz Mahn, am 10.01.2020 in Schönstadt

 

Diamantene Hochzeit

Elfriede und Wiegand Henkel, am 27.02.2020 in Reddehausen

 

Bestattung

Anneliese Berta Schiffmann (85 Jahre), am 27.11.2019 in Schönstadt

Hans Albert Georg Engelhardt aus Marburg (82 Jahre), am 12.12.2019 in Reddehausen

Margaretha Merlau (94 Jahre), am 19.12.2019 in Reddehausen

Heinrich Hofmann (84 Jahre), am 15.01.2020 in Schönstadt

Hannelore Katharina Janicki (62 Jahre), am 17.01.2020 in Reddehausen

Hans Dieter Rübeling (80 Jahre), Trauerfeier am 03.02.2020 in Reddehausen

Hermann Wagener (84 Jahre), am 20.02.2020 in Ockershausen

 

Und was passiert die Woche über?

Montags-Hauskreis:
Montag, 19.00 Uhr
Kontakt: Margot und Erwin Müller, Hebertsbach 24a, Tel.: 06427 698

 

Kreativgruppe Schönstadt:
Montag, 20.00 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Jutta Warnecke, Tel.: 06427 2622

 

Chor „Heartbeat“:
Dienstag, 19.30 Uhr im Versammlungsraum Reddehausen

 

Kirchenchor „Klangfarben Schönstadt 1906“:
Dienstag, 19.45 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Albert Bos, Tel.: 06427 2487

 

Frauenkreis:
Mittwoch, 14-tägig, 14.30 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Else Staffel, Tel.: 06427 1288

 

Frauentreff:
Mittwoch, 14-tägig, 19.00 Uhr, im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Elisabeth Hettinger, Tel.: 06427 455

 

Flötengruppe für Kinder und Erwachsene:
Donnerstag, 17.30 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Birgit Schwarz, Tel.: 06427 930813

 

Kindertreff für Kinder von 6 – 10 Jahren:
Freitag, 16.30 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Sabine Huster, Tel.: 0172 6016259

 

 

Wichtige Adressen:

 

Pfr. Michael Fröhlich, Am Berg 4, Schönstadt, Tel.: 06427 8062

 

Stellvertr. Kirchenvorstandsvorsitzender: Erwin Müller, Hebertsbach 24a, Schönstadt, Tel.: 06427 698

 

Sekretariat Ev. Pfarramt, Am Berg 4, Frau Petra Schmidt

Bürozeiten: Donnerstags von 9.00 – 12.00 Uhr

 

Küsterdienste:

Schönstadt: Helga Steckbauer, Am Berg 39, Tel.: 06427 1342

Schwarzenborn: Der Kirchenvorstand, Tel.: 06427 925551

 

Spendenkonto der Kirchengemeinde: Kirchenkreisamt, Sparkasse Marburg- Biedenkopf, IBAN: DE17 5335 0000 0000 0124 67; BIC: HELADEF1MAR, Verwendungszweck: Kirchengemeinde Schönstadt u. Gemeindebrief

 

Unseren aktuellen Gemeindebrief mit allen Veranstaltungen und Gottesdiensten finden Sie auch unter www.schoenstadt.net unter der Rubrik Kirche.

 

 

um 11.00 Uhr

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

Zusätzliche Informationen

videocelebs