Kirche

Gemeindebrief

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

Gerade erst zeigte sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besorgt über die Lebensbedingungen in ländlichen Regionen. Die Kluft zwischen Stadt und Land habe sich in den vergangenen Jahren stark erweitert, sagte er und forderte die Politik auf, Bedingungen zu schaffen, damit der Verfassungsauftrag erfüllt werde, gleichwertige Lebensverhältnisse zu erhalten. Letztlich gehe es um den Zusammenhalt der Gesellschaft, so Steinmeier. Er selber komme vom Land und wisse, was es bedeute, wenn Arztpraxen und Geschäfte schlössen und Busse nicht mehr führen. Der Bundespräsident verwies zugleich auf Dörfer und Städte, in denen Menschen selber aktiv würden, um die Attraktivität ihres Lebensumfelds zu erhalten.

Steinmeier will in diesem und im kommenden Jahr unter dem Motto „Land in Sicht – Zukunft ländlicher Räume" Regionen besuchen, die unter dem Strukturwandel leiden.

Die drei Dörfer unserer Kirchengemeinde wird er dabei vermutlich nicht besuchen, aber auch in Schönstadt haben wir gerade allen Grund, auf die sich verändernden Lebensbedingungen auf dem Lande hinzuweisen: Gerade für ältere Menschen war es ein Schock, als sie kürzlich erfahren mussten, dass „unser" kleiner Gutkauf-Markt aufgeben und schließen wird, was mittlerweile ja auch geschehen ist. Es ist nach der Aufgabe der Sparkassenfiliale der nächste Verlust an nahräumlicher Infrastruktur, den wir hier zu erleiden haben und er trifft besonders die Menschen schwer, deren Mobilität eingeschränkt ist. Die beiden E-Autos unserer dörflichen Initiative von „schöner-mobil", die man übrigens auch „mit Fahrer" buchen kann als Mitglied, könnten nun für manche noch attraktiver werden, aber ersetzen können auch sie diesen Verlust an direkter Einkaufsmöglichkeit und auch den damit verbundenen Plausch an der Kasse natürlich nicht.

Das „Landleben" mit seinem höheren Maß an Verbindlichkeit und Verbindung unter den Menschen stellt aus meiner Sicht eine überaus wichtige Ressource unserer Gesellschaft dar, von der auch die Städte und urbanen Zentren in hohem Maße profitieren.

Gleichwohl: auf Hilfe durch die Politik zu warten, wird vermutlich vergebens sein, zu sehr ist sie selbst eingebunden inzwischen in die Strukturen der nüchternen Marktlogik und kurzsichtiger Wirtschaftlichkeit um jeden Preis. Eigeninitiative ist da wohl eher das richtige Stichwort: In manchen Orten gibt es ja schon genossenschaftlich geführte Dorfläden, die nicht Profit machen wollen, sondern einfach den Menschen vor Ort dienen sollen. Ob das vielleicht ein neues Schönstädter Projekt sein könnte?

Segensreich und gut für unser Gemeinschaftsleben vor Ort wäre sicher gerade jetzt auch eine neue Dorfmitte, ein schöner Platz der Begegnung. Im Kirchenvorstand loten wir gerade die Möglichkeiten aus, unseren leider mittlerweile recht unansehnlich gewordenen Kirchhof neu zu gestalten und dabei auch die Bedürfnisse unserer älteren Gemeindeglieder nach leichterer Zuwegung und vor allem weniger Stolperfallen durch die aufgeplatzte Teerdecke zu realisieren.

So wollen wir trotz allem nicht bange machen lassen vor der Zukunft des Lebens im ländlichen Raum, sondern es beherzt angehen und gestalten – und seine Vorzüge dabei auch nicht vergessen und genießen.

In diesem Sinne wünscht Ihnen

– auch im Namen des Redaktionsteams –

einen frohen Nachsommer und Herbstbeginn

Ihr Pfarrer Michael Fröhlich

 

 

 

In eigener Sache:

zum Thema Schulkinderbetreuung im

Ev. Kindergarten Schönstadt

Gemeinde Cölbe beschließt den Ausstieg zum Kindergartenjahr 2019/20

In der letzten Ausgabe unseres Gemeindebriefes berichteten wir davon, dass die Gemeindevertretung ohne vorherige Information, geschweige denn Rücksprache mit uns als Träger im Januar beschlossen hatte, bereits zum Sommer 2018 die Schulkindbetreuung im Ev. Kindergarten in Schönstadt nicht länger zu finanzieren.

Dieser „Schnellschuss" verstieß, wie rasch klar wurde, gegen die Kündigungsfristen des Betriebsvertrages und diente offenbar nur dazu, politischen Druck aufzubauen. Eltern und Erzieherinnen wurden so im Frühjahr unnötig in gehörige Panik versetzt.

Daraufhin wendeten wir uns als Kirchengemeinde an den Landkreis, erhielten aber auch dort die Auskunft, man wolle künftig die eigenen Grundschulen als Betreuungsort bevorzugen und sei nicht bereit, uns als freien Träger finanziell in gleichem Maße zu unterstützen.

So luden wir am 16. Mai die Fraktionen der Gemeindevertretung und den Gemeindevorstand ein, unsere Einrichtung zu besuchen und über die seit 15 Jahren hier stattfindende Schulkindbetreuung und Ihre aus unserer Sicht erheblichen Vorzüge gegenüber einem Schulhort ins Gespräch zu kommen.

Diese sind aus unserer Sicht: Ausgebildete Erzieherinnen, die die Kinder von klein auf kennen; ein für die Kinder wohltuender Wechsel vom Lernort Schule zu ihrer vertrauten Spielumgebung, gepaart mit sehr flexiblen Betreuungszeiten unter Einschluss auch des größten Teiles der Schulferien; eine eigene Küche statt Catering von einer Großküche, um nur die wichtigsten zu nennen. Im Anschluss an diesen Austausch gab es denn auch tatsächlich zunächst einen Stimmungsumschwung bei denjenigen politischen Entscheidungsträgern, die bei diesem Gespräch anwesend waren und es sollte demzufolge ein Antrag ins Parlament eingebracht werden, die Schulkindbetreuung doch im Ev. Kindergarten zu belassen und gleichzeitig die Möglichkeit einer zusätzlichen, zukünftigen Betreuung der unter Dreijährigen zu prüfen.

Allein – es kam dann überraschender Weise zuletzt doch anders. Auf Antrag der Fraktion „DIE GRÜNEN" wurde die Teilkündigung des Kindergartenbetriebsvertrages und damit die Aufgabe der Schulkindbetreuung im Kindergarten ab dem Sommer 2019 mit knapper Mehrheit dann doch beschlossen.

Für uns als Träger ist es komplett unverständlich, wieso man ein bewährtes und für die Kinder förderliches Modell mit einem freien Träger, das zudem noch erheblich kostengünstiger sein dürfte als seine Alternative, zugunsten einer staatlich geregelten Gesamtlösung in der Grundschule ohne Not aufgibt. Schließlich ist in unserem Land nicht ohne Grund das Subsidiaritätsprinzip grundgesetzlich verankert, demzufolge der Staat keine Aufgaben an sich ziehen darf (!), die von Selbstverwaltungskörperschaften (z.B. Gemeinden), gesellschaftlichen Vereinigungen (z.B. Genossenschaften) oder von den Einzelnen selbst genauso gut oder besser erledigt werden können.

Diese entscheidende Frage danach, was für die Erziehung und Entwicklung und die Lebensqualität unserer Kinder hier vor Ort „genauso gut oder besser erledigt" worden ist, wird man dann wohl leider erst bewerten können, wenn das jetzige System abgeschafft ist und die Kinder dann ab dem nächsten Sommer in der Grundschule betreut werden.

Wir im Ev. Kindergarten werden die pädagogische Arbeit mit „unseren Hortkindern" und Ihre Begleitung über das Kindergartenalter hinaus sicher sehr vermissen. (Bericht: Michael Fröhlich)

 

 

 

 

Aufräumtag rund um unsere Kirche

Gesucht: „Hand und Heckenschere" ;)

Natürlich mit dem entsprechenden Menschen dabei...

Normalerweise gibt es 2x im Jahr ein großes Aufräumen rund um die Kirche, denn die Büsche auf unserem Gelände und das Unkraut („Beikräuter") zwischen den Steinen und auch abgestorbene Äste und Zweige nehmen überhand. Im Frühjahr musste es entfallen, weil es in der Zeit, in der noch keine Brutzeit war, dauernd geregnet hat (fast kann man sich gar nicht mehr daran erinnern...)

Dafür gibt es jetzt im Herbst extra viel Arbeit und es soll auch ein Kompostbehälter hinter der Kirche angelegt werden.

Wir vom Kirchenvorstand würden uns sehr freuen, wenn wir Unterstützung aus der Gemeinde von Menschen bekämen, die am Samstag, dem 29.September um 9.00 Uhr morgens ca. 3 Stunden ihrer Zeit spenden könnten, damit die Wege wieder sicher begehbar sind und die Büsche im Frühjahr wieder kräftig ausschlagen können. Kaffee, Tee und Kuchen werden wir bereitstellen, Handschuhe und leichtes Gartenwerkzeug sollten mitgebracht werden.

 

 

 

 

Familiengottesdienst zu Erntedank

mit anschließender Verköstigung durch

Fleckenbühl am 30. September 2018 um 11 Uhr

auf dem Hofgut Fleckenbühl

Liebe Gemeindeglieder,

tun sie sich und Ihrer Familie etwas Gutes am Erntedanktag, denn: wenn wir danken können für etwas, das uns geschenkt ist, dann schließt sich für uns auf wohltuende Weise ein Kreis.

Schon länger gab es ja den Plan, einmal mit den Fleckenbühlern, dem größten Landwirtschaftsbetrieb in unserem Umfeld, das Erntedankfest, also DAS Fest des Dankes im Kirchenjahr zu feiern. Erst recht, seit dort mit der neu ausgebauten, ehemaligen Scheune ein so ansprechendes Ambiente dafür geschaffen wurde.

Nun wird dieses Vorhaben in diesem Jahr endlich wahr werden können und so laden wir die ganze Gemeinde aus Schönstadt, Reddehausen und Schwarzenborn herzlich zu diesem Gottesdienst ein.

Beteiligen werden sich am Gottesdienst auch unser Kirchenchor Klangfarben, der Kindergottesdienst mit einer kleinen Einlage und weitere Gruppen. (Die Verköstigung durch Fleckenbühl erfolgt gegen Unkostenbeitrag).

Seien Sie – gerne auch mit Kindern oder Enkeln – herzlich willkommen!

Ihr Pfarrer

Michael Fröhlich

 

 

Herbstsammlung der Diakonie Hessen

vom 15. bis 25. September 2018

Liebe Gemeindeglieder,

liebe Freundinnen und Freunde der Diakonie,

guter Rat muss nicht teuer sein. Aber wo findet man guten Rat, wenn man allein nicht mehr weiterweiß? Manchmal sind die Probleme so groß, dass Familie und Freunde nicht mehr weiterhelfen können. Wer Geldsorgen hat, braucht eine kompetente Schuldnerberatung, wer als berufstätige Mutter erschöpft ist, braucht vielleicht Hilfe bei der Antragstellung für eine Kurmaßnahme. Wenn man kein Dach über dem Kopf hat, kann die Wohnungsnotfallhilfe weiterhelfen und wenn es in der Ehe kriselt, ist die allgemeine Lebensberatung die richtige Adresse.

In den Kirchengemeinden und den regionalen diakonischen Werken gibt es gut ausgebildete Mitarbeitende, die kostenlos mit Rat und Tat in schwierigen Zeiten zur Seite stehen und mit den Betroffenen gemeinsam einen Weg finden, der in schwierigen Zeiten eine Perspektive eröffnen kann.

Guter Rat muss eben nicht teuer sein. Gerade darum ist die Diakonie auch auf Spenden angewiesen. Von Seiten des Staates und der Kirche werden Ressourcen bereitgestellt, aber es gibt eben auch wichtige Bereiche, für die solche Mittel nicht zur Verfügung stehen. Deshalb bitten wir Sie: beteiligen Sie sich an der Herbstsammlung der Diakonie Hessen und unterstützen Sie damit die Arbeit der regionalen Diakonischen Werke. Ihr regionales Diakonisches Werk versteht sich als Verstärkung zu den diakonischen Aktivitäten Ihrer Kirchengemeinde.

Ihr Pfarrer

Michael Fröhlich

 

 

 

 

Wir singen - Sing mit !

Einladung zum Mitsingkonzert mit Kaffee, Tee und Kuchen

Am 27.10.2018 um 15 Uhr veranstaltet das Vokalensemble Heartbeat zum 10jährigen Geburtstag ein Mitsingkonzert im Bürgerzentrum Reddehausen (Linde). Hauptsächlich moderne Songs oder Gospel wie Let it be, Oh happy day, Ruby Tuesday und auch ein Abendjodler werden zum gemeinsamen Singen an die Wand gebeamt. Die Idee ist, dass die Lieder gemeinsam mit den Gästen gesungen werden. Wir freuen uns, wenn viele sich trauen mitzumachen, denn Singen ist gut für Körper, Herz und Seele : )

 

 

 

Ein runder Tag – in Hallenberg

Unsere Tagesfahrt zum Musical My fair Lady

„Es gibt so rosarote Tage, die im Gedächtnis leuchten, selbst wenn alle anderen vergangen sind." hat die Schriftstellerin Astrid Lindgren einmal gesagt. Solch einen Tag durften wir am 15. August miteinander erleben und glücklich genießen. Jedes Jahr gibt es ein Angebot der Kirchengemeinde für eine gemeinsame Fahrt zu einem schönen und/oder interessanten Ziel. Dieses Jahr war das Ziel die Freilichtbühne Hallenberg. Dort werden seit 1946 jedes Jahr von den Hallenbergern ein Kinder- und ein Erwachsenenstück eingeübt und in den Sommermonaten auf der Naturbühne gespielt.

Dieses Jahr haben die Hallenberger Laienschauspieler sich das Musical „My fair Lady" vorgenommen und 40 Schönstädter (und ein paar Gäste aus den Nachbargemeinden und Kolumbien) konnten am Mittwoch, dem 15.8. das Ergebnis begutachten.

Um 15.00 Uhr brachen wir auf ins Hinterland. Wir waren eine durchaus altersgemischte Gruppe: die jüngste, Mayra, war 8 Jahre alt, die älteste, Frau Mördel, 96!

Es ist immer wieder erstaunlich, welch tolle Leistungen sowohl schauspielerisch als auch musikalisch geboten werden! Alle leiden mit, wenn Eliza Doolittle sich abquält mit „es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen". Wir hatten auf jeden Fall viel Spaß.

Auf dem Rückweg hielten wir in der Dämmerung an einem Parkplatz mit Blick in die Natur an: Blitzschnell war der Tisch mit stracker Roter, Käse, Brötchen, Brot und Helgas genialen eingelegten Gurken gedeckt. So klang ein schöner Tag aus, zuletzt nach selbst Gesungenem. Nicht nur beim Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit"- war dabei sofort zu hören, dass ein guter Teil des Schönstädter Kirchenchores mit an Bord war. Wir danken herzlich Pfr. Fröhlich für die Organisation der schönen Fahrt und freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Bericht: Moni Peuscher

 

 

 

 

Die nächste große Überraschung bei der

Deckenrenovierung der Schwarzenborner Kirche

In den Medaillons erscheinen beim Restaurieren Evangelisten

Die Chorraumdecke der Kirche durch die Restauratorenwerkstatt ist fertig gestellt und der Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Wer sich diesen Deckenteil gerne schon mal ansehen möchte, mag sich bei den Schwarzenborner Kirchenvorstandsmitgliedern melden.

Nun haben die Arbeiten der Gemäldefreilegung im Schiff begonnen und alle Beteiligten erwarteten auch hier Medaillons mit Rankenmalerei.

Hier aber zeigen die großen vier Mittelbilder die Evangelisten Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Obwohl dies in der Barockzeit, aus der ja die Malerei stammt, üblich war, hatte dies eigentlich niemand mehr erwartet. Schließlich gab es keine Notizen darüber in Chroniken und bei solch liebenswerter, aber schlichter Dorfkirche haben auch die Schwarzenborner nicht damit gerechnet.

Nun ist die Freude groß und ebenso die Hoffnung, dass auch Matthäus und Lukas, die noch nicht freigelegt sind, restaurierbar sein werden.

 

 

 

 

Neues aus dem Kirchenvorstand

Wir sind steinreich, nein: Stein- reich! Nämlich auf unserem Kirchenhof. Am Asphalt dort hat der Zahn der Zeit genagt, es gibt große Flächen, aus denen der Unterbau bröselt. Das ist nicht nur nicht schön, sondern auch ein Sicherheitsrisiko. Um dieses Problem zu lösen, haben wir einen Antrag beim Kirchenkreisvorstand gestellt, um Gelder zu bekommen, den Kirchenhof zu renovieren. Bei dieser Gelegenheit würden wir dann auch gleich versuchen, für Kirche und Gemeindehaus behindertengerechte Eingänge zu erhalten. Wir hoffen, dass unser Vorhaben unterstützt wird und werden Sie auf dem Laufenden halten.

Große Dinge werfen ihre Schatten voraus: im nächsten Jahr im September sind wieder Kirchenvorstandswahlen. Wählen darf jedes Kirchengemeindemitglied, das konfirmiert ist. Wählbar ist jedes Kirchengemeindemitglied ab 18 Jahre. Aufgabe der KirchenvorsteherInnen ist es, zusammen mit dem Pfarrer die Gemeinde zu leiten und das Leben darin mitzugestalten. Eine spannende Aufgabe mit vielen verschiedenen Aspekten. Wer Lust hat, sich ihr zu stellen, kann sich gerne im Pfarramt, aber auch bei jedem Mitglied des Kirchenvorstands melden.

Kindergarten-Gebühren: Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass wir uns an der Freistellung von den Kindergartengebühren für die ersten 6 Stunden für die über dreijährigen Kinder beteiligen. Wir hoffen, das entlastet die doch heute vielfältig belasteten Eltern.

Haushalt der Kirchengemeinde: Weiterhin sind wir gezwungen, in jedem Doppelhaushalt 10% Kosten einzusparen.

 

 

 

 

Einladung zu einer Kirchenführung in Schönstadt am 10. November 2018

Das wollte ich schon immer einmal wissen...

Kennen Sie die Martinskirche in Schönstadt? Auch wenn Sie schon öfter bei Gottesdiensten in dieser Kirche waren oder sogar dort getauft, konfirmiert oder getraut wurden - kennen Sie die Kirche wirklich?

Warum wurde z. B. die alte Dorfkirche vor etwa 120 Jahren abgerissen und an ihrer Stelle eine größere neugotische Kirche erbaut? Weshalb ist der Chorraum nach Norden ausgerichtet worden und nicht, wie sonst üblich, nach Osten? Und was ist auf dem großen bunten Glasfenster im Altarraum abgebildet?

Dieses und vieles mehr können Sie bei einer Kirchenführung erkunden.

Treffpunkt: Samstag, der 10.11.2018 um 15.00 Uhr vor dem Haupteingang der Kirche

Führung: Friederike Mahlert

 

 

 

 

!!! Dringend: KüsterIn für Reddehausen gesucht!!!

Nach liebevoller Renovierung des Reddehäuser Kirchsaals strahlt ja das Innere unseres Kirchleins seit einigen Jahren wieder in freundlicher Atmosphäre. Um diese für die Gottesdienste zu erhalten, benötigt es ein bisschen Vorbereitung und Begleitung während der Gottesdienste. Das übernimmt normalerweise der Küster/ die Küsterin.

Aktuell ist die Küsterstelle in Reddehausen im Umfang von 1 Wochenstunde vakant und der Kirchenvorstand sucht dringend einen Menschen, der sich vorstellen kann, etwa alle 14 Tage den Reddehäuser Kirchsaal zum Gottesdienst vorzubereiten und die in dieser Zeit anfallende Arbeiten zu begleiten. Für eine genaue Arbeitsbeschreibung wenden Sie sich bei Interesse bitte ans Pfarramt Schönstadt, Pfr. Fröhlich (Tel.: 06427.8062). Dort kann auch die Vergütung erfragt werden.

Ausdrücklich beinhaltet diese Stelle keine Reinigungsarbeiten und auch nicht die Pflege der Außenanlage. Wir würden uns freuen, auf diesem Weg jemand zu finden, dem diese Form der Gemeindearbeit Freude macht.

 

 

 

 

Aus den Kirchenbüchern...

von Juni bis August 2018

Taufen

Ella Dammshäuser aus Reddehausen,

am 21.04.2018 in Hertingshausen

Ben Schneider, am 19.08.2018 in Reddehausen

Lena Emilia Dickert, am 19.08.2018 in Schönstadt

Trauung

Daniela Bos geb. Carroccio und Samuel Bos aus Schönstadt

am 03.08.2018 am Dutenhofener See bei Wetzlar

Goldene Hochzeit

Irmgard und Dieter List, am 19.07.2018 in Reddehausen

Gertrude und Erwin Knöppel, am 02.08.2018 in Schönstadt

Bestattungen

Otto Schilhabl (74 Jahre), am 06.06.2018 in Schönstadt

Hermann Göbel (72 Jahre,

Trauerfeier am 15.06.2018 in Schönstadt,

Urnenbeisetzung im Friedwald Oberweimar

Ilse Johanna Karla Margarete Nau (96 Jahre) aus Marburg,

am 26.07.2018 in Schönstadt

 

 

 

 

Besondere Geburtstagsjubiläen unserer Gemeindeglieder

Es werden...

10 Jahre:

Schönstadt: Timon Drieseberg (25.10.)

Reddehausen: Florian Buchenauer (12.09.)

20 Jahre:

Schönstadt: Luca Deason (07.09.), Samuel Balzereit (30.09.), Hannah-Elisabeth Stielow (09.10.), Elisabeth Sprenger (26.10.), Luisa Klinger (26.10.), Elise Bethke (03.11.), Sina Schneider (26.11.), Jan Ole Schulz (29.11.)

Schwarzenborn: Florian Naumann (05.11.)

30 Jahre:

Schönstadt: Sascha Feußner (13.10.)

Reddehausen: Fatima Klett (03.09.)

40 Jahre:

Schönstadt: Diana Drieseberg (08.10.)

Reddehausen: Natascha Theis (05.11.), Angela Emmerich (19.11.)

50 Jahre:

Schönstadt: Andrea Wertheim (02.09.), Frank Klehm (02.09.), Antje Schäfer (16.09.), Thomas Wolf (20.09.), Roland Legat (14.10.), Christina Schütz (15.10.), Marion Hofmann (17.10.), Hans-Georg Feußner (28.10.)

Reddehausen: Heike Dörr (24.11.)

Schwarzenborn: Dieter Staffel (07.10.)

60 Jahre:

Schönstadt: Lothar Schiffmann (03.11.), Renate Pieler-Sondowski (07.11.)

Reddehausen: Bettina Damian (24.10.)

70 Jahre:

Schönstadt: Erwin Bittorf (14.09.), Helga Röser (14.10.), Waltraud Funk (14.11.)

75 Jahre:

Schönstadt: Dr. Michael von Hedenström (09.09.),Wilhelm Müller (09.09.), Ingrid Czwalina (28.09.), Uwe Mahlert (10.10.), Margot Schäfer (25.10.), Dr. Jan Koolman (07.11.)

80 Jahre:

Schönstadt: Helga Feußner (15.11.)

85 Jahre:

Schönstadt: Elisabeth Krose (24.09.)

90 Jahre:

Schwarzenborn: Franz Hampl (18.11.)

91 Jahre:

Schönstadt: Anna Geisler (14.09.)

92 Jahre:

Schönstadt: Richard Keitzl (18.10.)

95 Jahre:

Schönstadt: Anna Ley (26.09.)

Reddehausen: Margarete Traute (09.11.)

Allen Geburtstagskindern herzliche Glück- und Segenswünsche!

 

 

 

 

Mitmachen beim Lebendigen Adventskalender

Gerne wollen wir auch in diesem Jahr in der vorweihnachtlichen Zeit Kinder und Erwachsene zum Lebendigen Adventskalender einladen. Haben Sie nicht Lust, sich daran zu beteiligen als Einzelne(r) oder als Familie?

Was sie benötigen: die Bereitschaft, 10-15 Kinder und Erwachsene für eine halbe Stunde zu sich nach Hause (oder auf Ihren Hof) einzuladen und etwas adventliches anzubieten. Das kann eine kleine Bastelaktion sein, das Erzählen einer adventlichen Geschichte bei Kerzenschein, ein gemeinsames Plätzchenbacken oder ein älteres Familienmitglied erzählt von den Weihnachtsfesten früherer Tage.

Vielleicht haben Sie ja aber auch eine ganz andere Idee oder wollen gern etwas anbieten, wissen aber noch nicht so recht, was es sein könnte.

Wir laden alle Interessierte daher herzlich ein zu einem Ideenaustausch und Vorbereitungstreffen am Freitag, dem 19. Oktober um 18 Uhr ins Gemeindehaus in Schönstadt. Dort wollen wir den Rahmen absprechen, weiterhelfen bei der Ideenfindung, gemeinsam die Termine festlegen.

Wir hoffen auf rege Beteiligung, denn der Lebendige Adventskalender kann nur stattfinden, wenn sich genügend Mitmachende finden sollten, die am obigen Vorbereitungstreffen teilnehmen!

 

 

 

 

Herzliche Einladung zu einem adventlichen Nachmittag in Schönstadt für die ganze Familie am

1. Advent, Sonntag, dem 02. Dezember!

Am 1. Advent findet um 15.00 Uhr in der Martinskirche in Schönstadt ein Familiengottesdienst statt, der auch vom Schönstädter Kinderchor „Kernige Kids" mitgestaltet wird.

Im Anschluss darf im Gemeindehaus nach Herzenslust adventliches gebastelt werden – Specksteine gestalten, Kerzenziehen steht auf dem Programm und auch Adventskränze oder adventliche Türkränze können mit Anleitung selbst gestaltet werden, außerdem gibt es Waffeln und Getränke und unsere Basargruppe ist erfreulicherweise auch wieder mit an Bord!

Herzliche Einladung!

 

 

 

 

Und was passiert die Woche über?

Kreativgruppe Schönstadt:

Montag, 20.00 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Jutta Warnecke, Tel.: 06427 2622

Montags-Hauskreis:

Montag, 20.00 Uhr

Kontakt: Margot und Erwin Müller, Hebertsbach 24a, Tel.: 06427 698

Kirchenchor „Klangfarben Schönstadt 1906":

Dienstag, 19.45 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Christel Blumkaitis, Tel.: 06427 8054

Frauenkreis:

Mittwoch, 14-tägig, 14.30 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Else Staffel, Tel.: 06427 1288

Frauentreff:

Mittwoch, 14-tägig, 19.00 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Elisabeth Hettinger, Tel.: 06427 455

Flötengruppe für Kinder und Erwachsene:

Donnerstag, 17.30 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Friederike Mahlert, Tel.: 06427 925804

Chor „Heartbeat":

Donnerstag, 19.30 Uhr im Kirchsaal Reddehausen

 

 

Tauftermine in Schönstadt

In Schönstadt finden, wie in vielen Kirchengemeinden, die Taufen grundsätzlich im sonntäglichen Gottesdienst statt. Damit soll zum Ausdruck kommen, dass der Täufling mit der Taufe zugleich in die Gemeinde als dem Leib Christi aufgenommen wird. Daher verstehen wir die Taufe zwar einerseits als Familienfeier, andererseits aber auch als Feier der Gemeinde, die daran teilhat und im Gottesdienst auch verspricht, dem neuen Gemeindeglied auf seinem Weg des Glaubens zu helfen.

Um für die Tauffamilien, aber auch für die Beteiligten in der Gemeinde, die ein solches Fest oft lange vorab organisieren wollen und müssen, eine bessere Planbarkeit zu erreichen und auch die Zahl der Tauffeiern in einem Jahr in einem gewissen Rahmen zu halten, hat der Kirchenvorstand die Einführung von festen Taufsonntagen beschlossen.

Der nächste Taufsonntag in unserer Gemeinde ist Sonntag, der 21. Oktober um 11.00 Uhr

Wer in Schwarzenborn oder Reddehausen wohnt und dort dann auch sein Kind taufen lassen will, der möge bitte wie bisher frühzeitig mit Pfr. Fröhlich einen sonntäglichen Tauftermin vereinbaren.

 

 

 

 

 

 


Zusätzliche Informationen

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