Kirche

Gemeindebrief

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

 

im nächsten Jahr wird unser evangelischer Kindergarten in Schönstadt - gegründet 1869 als Kleinkinderschule - 150 Jahre alt. Er zählt damit zu den ältesten Einrichtungen dieser Art in ganz Hessen.

Seit 15 Jahren widmet er sich nicht nur der Erziehung der 3-6jährigen Kinder, sondern bietet auch eine Schulkindbetreuung vor und nach der Schule bis in den Nachmittag hinein an. Hierbei handelt es sich nicht um einen Hort, sondern um ein Konzept integrierter, altersgemischter Gruppen, in denen größere und kleinere Kinder gemeinsam betreut werden, voneinander lernen und miteinander spielen können.

Den Schulkindern tut der Wechsel von dem Lernort Schule zu "ihrem" Kindergarten gut.

Sie werden dort mit Mittagessen, nicht von einem Catering-Service, sondern aus unserer eigenen Küche versorgt, und können nach der Hausaufgabenzeit in ihrer freien Zeit in vertrauter Umgebung auch einfach Kind sein und spielen.

Begleitet und unterstützt werden die Schulkinder dabei von erfahrenen Erzieherinnen, die "ihre Zöglinge" dabei wirklich von klein auf kennen. Ein unschätzbarer pädagogischer Gewinn! Die heute oft beide berufstätigen Eltern profitieren dabei von einem sehr flexiblen und tageweisen Betreuungsangebot und vor allem von den wenigen Schließungszeiten unserer Einrichtung (3 Wochen im Jahr gegenüber 12 Wochen Ferien in der Schule!). In dieser Ausgabe finden Sie dazu auch ein Interview mit dem Leiter unseres Kindergartens, Herrn Holger Grunewald.

Nun hat man der evangelischen Kirchengemeinde seitens der Gemeindevertretung Cölbe, ohne vorherige Gespräche und Beratung mit uns als Träger, geschweige denn mit Eltern oder Elternvertretern, in einem Schreiben, zwei Wochen vor der Beschlussfassung (!) mitgeteilt, dass die Finanzierung dieser Arbeit bereits zu diesem Sommer eingestellt werden soll.

Der entsprechende Beschluss wurde dann auch am 23. Januar von der Gemeindevertretung in der Sache genauso umgesetzt.  

Dies ungeachtet der Tatsache, dass man damit berufstätige Eltern und Erzieherinnen, die langfristig planen müssen, vor zum Teil existentielle Probleme stellt.

Im Hintergrund steht dem Vernehmen nach ein Tauziehen um die Finanzierung der Schulkindbetreuung zwischen der Gemeinde Cölbe und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf, der eigentlich für die Betreuung bis 15 Uhr zuständig ist. Es geht also im Grunde ums Geld. Denn tatsächlich ist zu erwarten, dass Landkreis und Kommune sich demnächst auf eine Art Mischfinanzierung einigen werden. Sehr fraglich ist aber, ob sich der Landkreis - trotz der genannten Vorteile für die Kinder, um die es geht - auf das Schönstädter Modell der integrierten Schulkindbetreuung im Kindergarten einlassen wird.

In anderen Kommunen in unserer Nachbarschaft wurde nämlich den bisherigen kirchlichen Einrichtungen die Schulkindbetreuung zugunsten einer staatlichen Übernahme dieser Aufgabe weggenommen. Aus unserer Sicht ist das ein klarer Verstoß gegen das grundgesetzlich verankerte Subsidiaritätsgebot, das freie Träger in unserem Land eigentlich bevorzugen soll gegenüber staatlichen Angeboten und eine Buntheit und Vielfalt von Angeboten zur Erziehung und Bildung garantieren soll.

Wir, der Kirchenvorstand, werden daher in den anstehenden Verhandlungen dafür kämpfen, dass das für Eltern und Kinder aus unserer Sicht sehr vorteilhafte "Schönstädter Modell" erhalten bleibt. Angewiesen sind wir dabei aber auf die Unterstützung von Ihnen - den Eltern und Großeltern und Elternvertretern. Sprechen Sie mit den Menschen, die Sie in die Gemeindevertretung oder den Ortsbeirat, v.a. aber auch im Landkreis (!) gewählt haben, damit sie IHRE Anliegen unterstützen und vertreten! Wir können nicht einfach zusehen, wie unter der Parole "Angleichung von Lebensverhältnissen" in der Kommune Cölbe, bewährte und für unsere Kinder hilfreiche und für Ihr Aufwachsen förderliche Angebote vor Ort wegen vermeintlicher Einspareffekte - de facto aber nur Verschiebungen von einer staatlichen Stelle an die andere - aufgegeben werden.

 

Mit herzlichen Grüßen,

auch im Namen des Redaktionsteams

Ihr Pfarrer

M. Fröhlich

 

 

Der Kindergarten und die Schulkinder

Holger Grunewald ist der langjährige Leiter unseres kirchlichen Kindergartens in Schönstadt. Die meisten Konzepte, die dort in den letzten Jahren umgesetzt wurden, tragen seine Handschrift, unterstützt von einem engagierten, erfahrenen Team. Angestoßen durch Bürgermeister Carle wird es jetzt möglicherweise zu einschneidenden Veränderungen in der Schulkinderbetreuung kommen. An dieser Stelle soll Hr. Grunewald deshalb die Möglichkeit erhalten das Schönstädter Konzept vorzustellen.

 

M.P.: Hr. Grunewald, seit wann gibt es am Schönstädter Kindergarten eine Hortgruppe?

H.G.: Als Projekt haben wir 2002 mit einer kleinen Gruppe Hortkinder begonnen. Da sich das bewährt hat, starteten wir 2003.

M.P.: Wie viele Kinder besuchen den Hort und in welcher Zeit werden sie betreut?

H.G.: In den ersten Jahren bis 2006 waren es 10-12 Kinder, seitdem stiegen die Zahlen kontinuierlich. Aktuell sind es um die 40, wobei die Zahlen stark schwanken. Auch sind nicht alle Kinder jeden Tag da, im Schnitt aber täglich 19 (ab Sommer 2018 sind schon 25 Kinder angemeldet). Die Bedürfnisse der Familien sind sehr unterschiedlich und der Kindergarten bemüht sich, allen Anforderungen gerecht zu werden. So können sich z.B. auch mehrere Kinder einen Hortplatz teilen.
Die Betreuungszeiten beginnen morgens um 7.15 Uhr bis die Schule beginnt, dann wieder ab ca. 11.30 bis 16.30 Uhr. Auch in den Ferien (außer 3 Wochen Kindergartenferien im Sommer) wird eine Betreuung angeboten.

M.P.: Wie sieht das Konzept hinter der gemeinsamen Betreuung von Kindergarten und Schulkindern aus?

H.G.: Kinder wachsen heute nicht mehr wie früher in altersgemischten Gruppen auf, in denen die jüngeren Kinder von den älteren lernen. Wir ermöglichen praktisch einen altersübergreifenden Lern- und Lebensraum und damit für die Grundschulkinder auch ein „Nest“, das sie für sich mittags nutzen können. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie sich die „Großen“ in die Bauecke oder den Sandkasten zurückziehen und selbstvergessen dort spielen. Nach dem Mittagessen ist dann Zeit für Hausaufgaben, wo die Kinder bei Bedarf Unterstützung erhalten. Danach ist wieder Zeit zum Spielen in gemischten Gruppen mit den Kindergartenkindern. Davon profitieren sowohl die Schul- als auch die Kindergartenkinder.
Dabei ist die Mitarbeiterplanung immer wieder eine große Herausforderung, da auch Schul- und Freistunden immer wieder wechseln.

M.P.: Wie ist die Finanzierung abgedeckt?

H.G.: Aktuell zahlt die politische Gemeinde die Kosten. Allerdings ist eigentlich der Kreis in der Verantwortung, für die Schulkinderbetreuung aufzukommen. Bisher hat dieser alle Anfragen abgelehnt. Bgm. Carle hat jetzt einen erneuten Vorstoß gestartet, indem er angekündigt hat, dass sich die politische Gemeinde aus der Finanzierung zurückziehen wird und nur noch die Zeiten abdecken wird, die nicht vom Kreis gezahlt werden (die Betreuung des Kreises geht von 7.30 bis 15.00 Uhr und nicht in den Ferien). Unklar ist allerdings noch, ob der Stichtag 31.7.2018 nur für Cölbe gestrichen wurde, oder auch für Schönstadt, dann würde etwas mehr Zeit für Verhandlungen bleiben und damit Planungssicherheit für Kindergarten, Eltern und Personal. Pfr. Fröhlich ist im Gespräch darüber mit dem Landkreis.

M.P.: Der Bürgermeister hat auch von einer nötigen U 3-Betreuung gesprochen. Gibt es da in Schönstadt Ihrer Meinung nach einen Bedarf?

H.G.: Selbstverständlich gibt es den, genau wie für die Schulkinderbetreuung. Unsere Familienstrukturen haben sich so sehr dahingehend geändert, dass wir für unsere Kinder andere Möglichkeiten der Betreuung finden müssen als noch unsere Eltern sie brauchten.
Allerdings ist der Schönstädter Kindergarten bisher noch nicht auf eine Kleinkinderbetreuung eingestellt. Dazu müssten noch einige Umbaumaßnahmen erfolgen. Wenn diese durch die politische Gemeinde durchgeführt sind, werden wir sicher auch dafür ein gutes Konzept entwickeln.

Grundsätzlich ist ein fundiertes Konzept wie das unsere auch für die Schulkindbetreuung wichtig: es ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder, ist Jugendarbeit.

M.P.: Damit sind erst einmal unsere wichtigsten Fragen beantwortet. Ich danke herzlich für dieses Gespräch.

Für die Redaktion fragte Monika Peuscher

Wir freuen uns, Gastgeber zu werden!

 

Unsere Gäste, die hoffentlich im Frühjahr in Reddehausen zur Untermiete einziehen werden, haben allerdings Federn und Schnäbel und können fliegen. Und Miete zahlen müssen sie auch nicht. Es sind nämlich: Schwalben!

Schwalben sind etwas wählerisch, was ihre Wohnungssuche angeht. Sie wohnen gerne mitten in Ortschaften und oben unter einem Dachüberstand. Jedenfalls dort, wo es auch genug Vieh und damit Insekten zum Fressen gibt. An vielen Häusern werden sie inzwischen aber nicht mehr so gerne gelitten, weil sie durch ihren Kot die Hauswände verschmutzen. Ihre Nester werden deshalb oft entfernt, so dass ein Rückgang der Schwalbenzahlen in den Dörfern zu verzeichnen ist. Um dieser Tendenz entgegenzusteuern, sucht der in Reddehausen recht aktive NABU nun schon seit einiger Zeit nach einem schwalbenflugtechnisch günstigen Platz, um dort ein Schwalbenhaus aufzustellen und hat diesen jetzt auf dem Grundstück vor der Kirche gefunden. Der Ortsbeirat hätte es auch gerne auf Gemeindegrund, hat sich aber überzeugen lassen, dass die ausgesuchte Stelle besser geeignet ist.

So wird hoffentlich schon in diesem Frühjahr, rechtzeitig zur Rückkehr der Zugvögel aus dem Süden, auf dem Rasen vor unserem Kirchlein in luftiger Höhe vom Nabu ein Schwalbenhotel aufgebaut werden, mit ca. 42 bezugsfertigen Nestern für die besonders bedrohte Mehlschwalbe und für einige Mauersegler. Wir hoffen natürlich mit den Mitgliedern des NABU, dass die Vögel schnell die Vorteile der neuen Behausung erkennen und einziehen- und wir alle können sie beobachten und uns freuen, durch eine so einfache Maßnahme mit dafür zu sorgen, das vielfältiges (Vogel-)leben in Reddehausen erhalten bleibt. Bau und Unterhaltung des Schwalbenhotels liegt übrigens in der Hand des NABU.

 

 

Neues aus dem Kirchenvorstand

 

So schön kann der Beginn des Kirchenjahres sein:

Unwirtliches Wetter hat die vor dem Gemeindehaus arbeitenden Würstchenbrater nach dem Gottesdienst am 1. Advent nicht vom Grillen abgehalten, obwohl sie verständlicherweise immer wieder mal ein bisschen neidisch in die warme Küche geschaut haben, wo unzählige Waffeln gebacken wurden. Nach dem gut besuchten Gottesdienst traf sich die Gemeinde zum gemütlichen Beisammensein im Gemeindehaus und konnte von dem reichlichen Angebot vom Grill und aus den Waffeleisen wählen.

 

Übrigens wurde unser Weihnachtsbaum in der Kirche von der Metzgerei Kurzeknabe in Kirchhain gespendet, wofür wir uns herzlich bedanken!

 

Der Kirchenvorstand hatte nach einem Jahr Pause die Fenster des Lebendigen Adventskalenders wieder „geöffnet“. Wir danken allen Familien, die den Kindern und Erwachsenen die fröhlichen und besinnlichen Treffen auf ihren Höfen möglich gemacht haben.

 

Besonders gut besucht waren die Weihnachtsgottesdienste in diesem Jahr in Schönstadt. In Schwarzenborn steht die Kirche wegen der Innenrenovierung noch nicht zur Verfügung und trotz Weihnachtsbaum und festlich geschmücktem Altartisch im Dorfgemeinschaftshaus fehlt uns unser Kirchlein besonders an Feiertagen.

 

Anfang November und Ende Januar haben in Begleitung von Pfarrer Fröhlich zwei KV-Mitglieder an einer Fortbildung teilgenommen, die sich um die „richtige“ Suche nach Ehrenamtlichen und um deren Betreuung drehte. In allen Vereinen und auch in der Kirche verlässt man sich seit langem auf ehrenamtlich Mitarbeitende. Die „Beratergruppe Ehrenamt“ der Landeskirche hat an den beiden Wochenenden den Teilnehmern verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich engagiert den freiwillig helfenden Menschen zu widmen. Leider vergessen wir immer wieder, wie viel Zeit, Talente und Freude an der Arbeit von den Ehrenamtlichen mitgebracht wird. Hier hat die Fortbildung aufgezeigt, die richtigen Schritte im Finden und bei der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen zu tun.

 

Am Palmsonntag wollen wir wieder im Gemeindehaus Gottesdienst mit Tischabendmahl feiern. Diese Form des Abendmahlsgottesdienstes wurde im vergangenen Jahr erstmals angeboten und war sehr gut besucht.

 

Die Feier der Osternacht beginnt in diesem Jahr um 6.00 Uhr, die Besucher sind wie immer herzlich zum anschließenden gemeinsamen Frühstück eingeladen.

 

„Unser“ Kooperationsraum Cölbe-Schönstadt-Bürgeln / Bauerbach / Betziesdorf ist größer geworden, die Lahntalgemeinden Goßfelden und Sterzhausen sind hinzugekommen. Außerdem haben die zwischenzeitlich fusionierten Gemeinden Bürgeln-Bauerbach-Betziesdorf nun einen neuen Namen, sie heißen Kirchengemeinde Ohmtal-Lahnberg.

 

 


Konfirmation in Schönstadt

 

Wir weisen hin auf die Namen der Mädchen und Jungen,
die am


Sonntag, dem 15. April 2018 um 10.00 Uhr

 

in der Martinskirche Schönstadt konfirmiert werden:

 

 

 

Schönstadt

Funk,

Désireé

Am Berg 35

Hassenpflug,

Eyla Juliane

Hebertsbach 17

Matthäi,

Stella-Anna

Am Schulgarten 7

Matysza,

Emily Lena

Am Berg 53

Peter,

Amelie

In der Aue 11

Weik,

Jakob

Bergacker 10

Reddehausen

Boudemont,

Mina

Hohlweg 9

Krug

Jana Melina

Am Asperstück 2

Löffler,

Robin Max

Waldstraße 1

Schmidt,

Finn-Louis

Oberrospher Straße 20

Theis,

Marie-Luise

Hohlweg 2

Schwarzenborn

Klaus,

Elian Lorenz

Dorfstraße 11

 

 

 

 

 

 

Neuer Konfirmandenjahrgang 2018/2019

 

Alle Jugendlichen, die in der Zeit vom

 

01. August 2004 bis 31. Juli 2005

 

geboren sind und Interesse an dem neuen Konfirmandenkurs haben, können sich zusammen mit ihren Eltern bei der

 

 

Vorbesprechung und Anmeldung

am Donnerstag, dem 22.03.2018 um 18.00 Uhr

im Ev. Gemeindehaus in Schönstadt

 

über die Konfirmandenarbeit in unserer Gemeinde informieren und für den neuen Kurs anmelden!

 

Der neue Kurs beginnt dann am Dienstag, 24. April 2018 um

16 Uhr im Gemeindehaus.

 

 

Gottesdienst zu Himmelfahrt

an der Grillhütte in Reddehausen!

am 10. Mai 2018 um 11.00 Uhr

 

 

Mit unserem Bläserchor und der Vorstellung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden. Im Anschluss an den Familiengottesdienst gibt’s wieder Würstchen und Getränke. Und wer möchte, kann auch in diesem Jahr wieder von Schönstadt aus gemeinsam mit dem Fahrrad zur Grillhütte fahren. Treffpunkt: 09.30 Uhr am Evangelischen Gemeindehaus Schönstadt.

 

Hilfsangebote unserer Diakonie für alle Lebenslagen

 

 

 

Zentrale für diakonische Dienste

Sozialberatung, haushaltsnahe Dienstleistungen, Flüchtlingsberatung, Frauengesundheitsberatung/Müttergenesung, Kleiderannahme, Wohlfahrtsmarken

Haspelstr. 5, 35037Marburg, Tel.: 91260

Telefonzeiten: Mo, Di, Do, Fr 10-12 Uhr, Mo-Do 14-16 Uhr

Kleiderladen

Gutenbergstr. 12

Di 10-16 Uhr

Do 14-18 Uhr

Fr, Sa 10-15 Uhr

Fachberatung Wohnen

Gisselberger Str. 35a, Telefon: 9487-77 od. 78

Tagesaufenthaltsstätte für wohnungslose Menschen (TAS)

Gisselberger Str. 35;
Mai-Nov: Mo-Fr 11-15.30 Uhr;
Okt-April: So-Fr 11-15.30 Uhr

 

Beratungsstellen Philippshaus

Psychologische Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen, Erziehungsberatungsstelle, Schwangerenberatungsstelle, Familienplanung, Sexualberatung, staatl. anerkannte Schwangerenkonfliktberatungsstelle, Vergabe von Mitteln der Bundesstiftung „Mutter und Kind“

Universitätsstr. 30/32

35037 Marburg

Tel.: 27888

Telefonzeiten Mo-Fr 10-12 Uhr, Mo-Do 15-17 Uhr

 

Sucht- und Drogenberatung

BERATUNG UND BEHANDLUNG

Einzel-, Paar- und Gruppenberatung für Betroffene und Angehörige, Vorbereitung und Durchführung ambulanter Suchtbehandlung, Vermittlung in stationäre Angebote

Frankfurter Str. 35

35037 Marburg

Tel.: 26033

Telefonzeiten: Mo u. Mi-Fr 10-13 Uhr, Di 9-10 Uhr, Mo-Do 15-16 Uhr

 

Haushaltshilfe für ältere Menschen

Auskunft unter: Tel.: 06421-912617

 

Die Beratungen in allen Einrichtungen stehen unabhängig von Alter, Nationalität und Konfession jeder/jedem offen und sind streng vertraulich. Termin nach Vereinbarung, Info und Kontakt auch:

www.dw-oberhessen.de

Spenden: KKA Marburg, IBAN: DE81 5206 0410 0002 8001 01, BIC: GENODEF1EK1, Verwendungszweck: DWOberhessen



Gottesdienst am Palmsonntag

im Gemeindehaus mit Tischabendmahl

 

Insbesondere ältere Menschen, so haben wir festgestellt, haben manchmal Probleme, den Gang zum Altarraum beim Abendmahl zu bewältigen oder stehend im Kreis Brot und Wein zu empfangen.

 

Am Sonntag, dem 25. März (Palmsonntag) um 11.00 Uhr wollen wir darum in Schönstadt einmal den Gottesdienst mit Abendmahl im Gemeindehaus feiern. Die Teilnehmer können dort auf bequemen Stühlen am Tisch sitzen und auch während des Abendmahles, das als Tischabendmahl gefeiert wird, muss niemand aufstehen, sondern Brot und Wein bzw. Traubensaft werden an den Platz gebracht.

Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es noch eine kleine Bewirtung mit Kaffee und Gebäck für alle, die gern noch ein bisschen plaudern und zusammensitzen wollen.

An diesem Sonntag findet der Gottesdienst übrigens als Kirchspielgottesdienst aller drei Gemeindebezirke (Schönstadt, Reddehausen und Schwarzenborn) statt und der sonst übliche zweite Gottesdienst entfällt.

 

Herzliche Einladung zu diesem neuen Angebot an Palmsonntag, 25. März um 11.00 Uhr, dass wir bei gutem Zuspruch künftig sicher wiederholen werden!

 


Ausflug zum Bibelmuseum in Frankfurt

 

Am Dienstag, den 13. Februar 2018, fuhren wir, die Konfirmanden und Konfirmandinnen, nach Frankfurt zum Bibelmuseum. Dort hat Pfr. Fröhlich eine Führung für uns gebucht. Unsere Führung beinhaltete drei große Themen. Das erste dieser Themen war das Alte Testament. Um uns richtig in diese Zeit hineinversetzen zu können, wurden wir in einen Raum geführt, in dem ein Zelt und einige Gewänder aus dieser Zeit aufgebaut waren. Ein Junge und ein Mädchen durften jeweils eins der Gewänder tragen und übernahmen nun die Rolle von Abraham und Sara, deren Geschichte wir später erzählt bekamen. Der Frau, die uns durch das Museum führte, war es sehr wichtig, dass wir uns gut in die damalige Lage der Menschen hineinversetzen konnten und lies uns deshalb eine Begrüßung mit einem kostbaren, nicht wirklich gut riechenden Öl, durchführen. Nach der Begrüßung durften wir uns alle in das Zelt setzen und die Dame erzählte uns etwas über die unterschiedlichsten Lebenssituationen der Mädchen und der Jungen zur Zeit des Alten Testaments. Danach erzählte sie uns die Geschichte von Abraham und Sara. Derweil, bzw. davor durften wir alle ausprobieren, mit einem über 1000 Jahre alten Stein Mehl zu mahlen, wie die Frauen es damals taten. Nach dem Alten Testament, sind wir rüber zum Neuen Testament gegangen.

Wir haben uns alle an einen großen Holztisch gesetzt, wo jeder eine Klappe öffnen durfte, in denen alte Münzen waren. Frau Weber, die uns herumführte und uns alles erklärt hatte, kam mit einer Kiste zu uns. In dieser Kiste lagen viele kleine Gegenstände z.B. ein Netz, ein alter Schlüssel, Münzen usw. Wir haben uns alle in zweier Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe hat ein Gegenstand bekommen. In den Gruppen sind wir dann durch den Saal gelaufen und haben unseren Gegenstand gesucht, den Text dazu durchgelesen und später den anderen Gruppen unseren Gegen stand kurz vorgestellt. In dem Saal, wo das Neue Testament dargestellt wird, steht auch ein altes Fischerboot, in welches wir uns hineingesetzt haben und eine Geschichte nachgespielt haben. Jeder von uns hat ein "Instrument" bekommen, mit dem wir kleine und große Wellen nachgestellt haben. Außerdem hat ein Junge Jesus gespielt, der die Wellen stoppen konnte. Uns wurde dazu die Geschichte erzählt. Wir kamen nun zu dem letzten Teil der Führung. Es sollten sich wieder alle in zweier Gruppen aufteilen und jede Gruppe hat sich ein Schild genommen. Auf den Schildern standen Sätze aus der Bibel, die in die alltägliche Sprache übersetzt waren und auf dem Boden standen diese Sätze, wie sie in der Bibel stehen. Jede Gruppe musste ihren Satz finden und vorlesen. Danach sind wir weiter zu den Bibeln gegangen, wo uns erklärt wurde, wie die Bibel entstand. Wir durften noch eine eigene kleine Bibel basteln und mit der alten Druckmaschine eine Geschichte drucken.

Wir haben alle gedacht, es werden langweilige Stunden werden, in denen wir uns die Bibel anschauen müssen. Dabei waren es aber interessante Stunden, die schnell vorbeigingen. Alles in allem, war es ein schöner Tag!

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Besondere Geburtstagsjubiläen unserer Gemeindeglieder

Es werden…

10 Jahre:

Schönstadt:                   Melina Bürger (08.04.), Luis Streu (24.04.), Rasmus Weik (20.05.)

Reddehausen:               Anna Hartung (10.04.)

20 Jahre:

Schönstadt:                   Johannes Knöppel (15.03.), Ruven Skowranek (16.05.), Nils Drusel (31.05.)

30 Jahre:

Schönstadt:                   Sabrina Martin (23.03.), Antony Kirsch (17.05.)

Reddehausen:               Christine Gehlicke (16.03.)

Schwarzenborn:            Janina Wellner (24.04.)

40 Jahre:

Schönstadt:                   Kristina Kinne (07.03.)

50 Jahre:

Schönstadt:                   Silke Haberzettl (06.03.), Jürgen Müller (22.03.), Rosemarie Althaus (25.03.), Britta Haupt (26.03.), Jürgen Tatgenhorst (05.04.), Dirk Funk (17.04.)

Schwarzenborn:            Thomas Henseling (01.05.)

60 Jahre:

Schönstadt:                   Michael Lenz (28.03.)

Schwarzenborn:            Ute Schneider (16.04.)

70 Jahre:

Schönstadt:                   Bärbel Weber (29.03.)

Reddehausen:               Kurt Elmshäuser (09.05.)

Schwarzenborn:            Rainer Schüler (17.04.)

75 Jahre:

Schönstadt:                   Ursula Kern (14.03.), Wolfgang Hahn (08.05.)

Reddehausen:               Elisabeth Traute (08.03.)

Schwarzenborn:            Philipp Völk (13.05.)

80 Jahre:

Schönstadt:                   Anna Becker (13.05.)

Reddehausen:               Anna Schäfer (29.05.)

Schwarzenborn:            Anna Maria Fus (09.04.)

85 Jahre:

Schönstadt:                   Dr. Heinrich Zankl (16.04.)

90 Jahre:

Schönstadt:                   Georg Heinisch (05.03.)

92 Jahre:

Schönstadt:                   Cäcilie Ruppersberg (09.04.)

94 Jahre:

Schwarzenborn:            Heinrich Schneider (08.05.)

 

Allen Geburtstagskindern herzliche Glück- und Segenswünsche!

Wer keine Veröffentlichung seiner Geburtsdaten im Gemeindebrief wünscht, möge sich bitte rechtzeitig (mindestens drei Monate vorher) an das Pfarramt in Schönstadt wenden (Tel.: 06427 8062), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) und diese personenbezogenen Daten sperren lassen.

Und was passiert die Woche über?

 

 

Kreativgruppe Schönstadt:
Montag, 20.00 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Jutta Warnecke, Tel.: 06427 26 22

 

Montags-Hauskreis:
Montag, 20.00 Uhr
Kontakt: Margot und Erwin Müller, Hebertsbach 24a, Tel.: 06427 6 98

 

Kirchenchor „Klangfarben Schönstadt 1906“:
Dienstag, 19.45 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Christel Blumkaitis, Tel.: 06427 80 54

 

Frauenkreis:
Mittwoch, 14-tägig, 14.30 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Else Staffel, Tel.: 06427 12 88

 

Frauentreff:
Mittwoch, 14-tägig, 19.00 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Elisabeth Hettinger, Tel.: 06427 4 55

 

Flötengruppe für Kinder und Erwachsene:
Donnerstag, 17.30 Uhr im Gemeindehaus Schönstadt

Kontakt: Friederike Mahlert, Tel.: 06427 92 58 04

 

Chor „Heartbeat“:
Donnerstag, 19.30 Uhr im Kirchsaal Reddehausen

 

 

 

 

 

 

 

Aus den Kirchenbüchern...


 

von Dezember 2017 bis Februar 2018

 

Goldene Hochzeit

Waltraud und Norbert Funk, am 22.12.2017 in Schönstadt

Annemarie und Dr. Dieter Maue, am 05.01.2018 in Schwarzenborn

 

 

Diamantene Hochzeit

Elisabeth und Horst Döring, am 13.12.2017 in Schönstadt

 

 

Bestattungen

Erich Konrad Balthasar Heide (60 Jahre), im November in Michelbach

Heinrich Johannes Schmidt-Belzer (73 Jahre),
am 12.12.2017 in Schönstadt

Margarete Brunet (95 Jahre), am 15.12.2017 in Schönstadt

Heinz Göttig (77 Jahre), am 19.12.2017 in Schönstadt

 

 


Zusätzliche Informationen

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