Erfolgreiches Projekt ist offen für weitere Mitfahrer

schoenermobilflyerDas Elektrocarsharing in Schönstadt "schöner-mobil" läuft nun seit 2014 und kann durchaus als Erfolg betrachtet werden - die Nutzer sind zufrieden und die wirtschaftliche Seite ist auch in Ordnung.

Gerne kann aber die Auslastung der Autos noch verbessert werden, auch durch ehrenamtliche Fahrdienste für SeniorInnen, aber natürlich auch durch Nutzer, die sich ein zweites oder gar drittes Auto ersparen wollen. Auf der Seite http://www.schoenstadt.mobilesdorf.de können die Buchungen von allen, auch von Nicht-Mitgliedern, eingesehen werden. Meistens werden die Fahrzeuge nur wenige Tage oder sogar Stunden im Vorraus gebucht. Nach unserer Erfahrung steht auch spontan fast immer ein Fahrzeug zur Verfügung.

Um kurz und übersichtilich über das Projekt zu informieren, hat die Initiative ein Faltblatt entworfen, das hier heruntergeladen werden kann. Persönlich Auskunft erteile auch gerne Peter Seip, Hannes Weber, Herwig Hahn oder Regine Hassenpflug.

„schöner-mobil“ - Carsharing in Schönstadt offiziell gestartet

Nachdem das Carsharing-Modell mit Elektromobilen seit knapp einem Monat erfolgreich angelaufen ist, wurde das Projekt nun auch offiziell gestartet. Am Samstag, den 03.05.2014 nahmen Vertreter aus Politik, der Region Burgwald-Ederbergland, Sponsoren, Mitglieder und Schönstädter Bürgerinnen und Bürger an der Veranstaltung teil.

Regine Hassenpflug und Herwig Hahn vom Vorstand des Vereins zur nachhaltigen Entwicklung Schönstadt ließen zu Beginn der Veranstaltung in ihren Reden noch einmal die Stationen von der Idee bis zur Umsetzung des Projektes Revue passieren und bedankten sich bei allen Unterstützern, die hierzu ihren Beitrag geleistet haben.

Angelika Löber als Vertreterin der Landrätin und Mitglied des Hessischen Landtags zeigte sich in ihrer Rede sehr begeistert von dem Projekt. Klimaschutz und Nachhaltigkeit seien Punkte, wo die Politik zwar Rahmenbedingungen schaffen kann, aber ohne den Einsatz von ehrenamtlicher Arbeit vor Ort wäre vieles nicht machbar.

Auch Stefan Schulte, Regionalmanager der Region Burgwald-Ederbergland, die die Förderung aus dem EU-Leaderprogramm angestoßen hat, zeigte sich erfreut über die erfolgreiche Umsetzung des Projektes. Dies zeigt, dass Carsharing auch auf dem Land funktionieren kann und Schönstadt hier Pionierarbeit geleistet hat. Gerade der Verkehr spielt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung von Klimaschutzzielen.

Zum Abschluss erläuterten Regine Hassenpflug und  Herwig Hahn noch einmal die Vision des gegründeten Vereins. Projekte, die dem Klimaschutz und der Nachhaltigkeit dienen, aber auch dazu beitragen Schönstadt als Wohnort für Familien attraktiv zu halten, sind die Schwerpunkte der Arbeit.

Allerdings sind die Aktiven mit dem Betrieb der erfolgreichen Projekte gut beschäftigt. Neue Mitstreiter wären ein großer Wunsch, denn vermutlich gibt es bald wieder Ideen für gute neue Projekte geben, und es wäre doch sehr schade, wenn dafür dann die Kraft nicht mehr reichen würde, wie der Ortsvorsteher Hannes Weber in seiner Ansprache hervorhob.

Bei Kaffee und Kuchen und netten Gesprächen klang die gelungene Veranstaltung aus.

Der Verein weist darauf hin, dass weitere Mitglieder und Nutzer am Carsharing herzlich willkommen sind. Kontaktdaten sind unter www.schoenstadt.net unter dem Link Elektromobilität zu finden. Auch wer Ideen für Projekte hat, die Schönstadt noch schöner machen, kann sich unter der genannten Adresse an den Vorstand wenden.

Allgemeine Information

 

Die Mitgliedschaft, die zur Nutzung der Fahrzeuge berechtigt, kostet für eine Einzelperson 60 € im Jahr, für eine Familie oder Gruppe nur 80 €. Ein Mitglied kann ein Auto online buchen - unter http://schoenstadt.mobilesdorf.de/ kann das Buchungssystem angesehen werden. Da die Elektroautos eine begrenzte Reichweite haben, wird nur die Zeit der Miete für die Abrechnung herangezogen, eine halbe Stunde kostet 2,10 €. Ein zusätzlicher Bonus ist das freie Parken in Marburg auf allen von den Stadtwerken bewirtschafteten Parkplätzen durch eine Sondergenehmigung für Elektrofahrzeuge.

Die Initiative hofft, mit dem Angebot auf längere Sicht das eine oder andere Zweit- oder Drittauto einsparen zu helfen und das Leben auf dem Dorf auch ohne eigenes Auto attraktiv zu halten.

Zusätzliche Informationen

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